Für die umweltgerechte Entsorgung von Abfällen, die nicht über die Hausmülltonnen entsorgt werden können, stehen den Bewohnern des Berliner Bezirks Tempelhof drei städtische Wertstoffhöfe zur Verfügung. Diese Annahmestellen sind ein zentraler Bestandteil der Berliner Kreislaufwirtschaft und ermöglichen es den Tempelhoferinnen und Tempelhofern, ihren Müll korrekt zu trennen und wertvolle Rohstoffe dem Recycling zuzuführen.
An den Wertstoffhöfen in Tempelhof können Privatpersonen eine Vielzahl von Stoffen und Gegenständen abgeben. Dazu zählen typische Wertstoffe wie Altglas, Altpapier und Verpackungen aus Kunststoff oder Metall. Ebenso können sperrige Abfälle wie alte Möbel, Elektroaltgeräte von der Lampe bis zum Kühlschrank, sowie Bauschutt und Gartenabfälle entsorgt werden. Für besonders schadstoffhaltige Abfälle, etwa Farben, Lacke oder Chemikalien, stehen gesonderte Auffangbehälter bereit.
Wertstoffhöfe in Tempelhof
Die drei Standorte im Bezirk sind gut über das Straßennetz erreichbar und für Anlieferungen mit dem privaten Pkw ausgelegt. Tempelhof profitiert hier von der stadtweiten Infrastruktur, wobei die Standorte so platziert sind, dass sie verschiedene Kieze gut bedienen. Für die genauen Adressen und aktuellen Öffnungszeiten sollten sich Anwohner direkt auf der Website der Berliner Stadtreinigung (BSR) informieren, da diese saisonal variieren können. Tempelhofer mit einem großen Anhänger oder Transporter sollten vorab prüfen, ob eine Einfahrt erlaubt ist.
Tipps für Ihren Besuch
Vor der Fahrt zum Wertstoffhof ist eine grobe Sortierung der Abfälle sinnvoll, um den Annahmeprozess zu beschleunigen. Denken Sie an Ihren Personalausweis, da die Abgabe in der Regel nur für Berliner Privathaushalte kostenfrei ist und ein Anlieger-Nachweis erforderlich sein kann. In den Stoßzeiten, oft samstags, kann es zu Wartezeiten kommen; ein Besuch unter der Woche ist meist entspannter. Für die Entsorgung von Sperrmüll können in Tempelhof alternativ auch Abholtermine bei der BSR vereinbart werden.